Mittwoch, 27. Februar 2008

Forscher sehen Männer im Zeugungsstreik

Mein Aufrug zum Zeugungsstreik, zeigt erste Erfolge! Der tatsächlich existierende Zeugungsstreik der Männer wurd nun endlich wahrgenommen! Der Kölner Stadtanzeiger berichtet in einer kleinen Meldung am Mittwoch, dem 27. Februar 2008 im Panorama Teil darüber: Forscher sehen Männer im Zeugungsstreik Berlin - Die Expertenkommision Familie der Bertelsmann-Stiftung schlägt Alarm. "Es keine Anzeichen dafür, dass der Anteil der Väter, die sich aktiv um ihren Nachwuchs kümmern, zunimmt", sagte der Direktor des Deutschen Jugendinstituts, Thomas Rauschenbach, am Dienstag in Berlin. Außerdem könnten sich "erschreckend viele" Männer ein glückliches Leben ohne Kinder vorstellen. Andererseits gäben Frauen als Hauptgrund für Kinderlosigkeit an, keinen passenden Partner gefunden zu haben. Die Kommission will nun eine Studie zum "Zeugungsstreik" erstellen lassen. Auch im Onlinearchiv der Zeitung findet sich ein passender Bericht dazu: Zeugungsstreik: Viele Männer auch ohne Kinder glücklich Nur ist die Fragestellung falsch! Warum haben Männer Angst davor, mit Kindern glücklich werden!? "Weil die deutsche Scheidungsindustrie den Vätern die Kinder wegnimmt!" ist meine Antwort dazu. Da brauchen wir eigentlich keine großangelegt Studie, um das so feststellen zu können. Doch die Feministen in unserem Land wollen das gar nicht so sehen und stellen auch weiterhin die Frau in den Mittelpunkt. Väter wurden und werden nicht gefragt. Die gesamte Familienpolitik ist nach Frauen ausgerichtet. Siehe alleine der vollständige Name des Familienministeriums: Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Ganz offensichtlich spielen Männer und damit auch Väter, in der Familienpolitik keine Rolle! So sagt es ja der Name dieses Ministeriums. Man kann nicht nicht kommunizieren! Das derzeitige Ziel der Regierung: Vater Staat soll die Väter ersetzen! Immer mehr Staat wird gefordert und den Familien immer weniger Verantwortung zugetraut. Kinder in die Krippe! Das ist das wichtigste Ziel!

Freitag, 28. Dezember 2007

Krippenausbau in Deutschland - Psychoanalytiker nehmen Stellung

Memorandum der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung Als Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker erfahren wir in unserer täglichen Praxis die Tiefenwirkungen und Langzeitfolgen von kindlichen Entwicklungsbedingungen. In den ersten drei Lebensjahren wird die Grundlage für die seelische Gesundheit eines Menschen gelegt. In dieser sensiblen Entwicklungszeit bedeuten regelmäßige ganztägige Trennungen von den Eltern eine besondere psychische Belastung für die Kinder. Die Diskussion über den geplanten Ausbau der Krippenbetreuung für Kinder unter drei Jahren erscheint uns daher zu kurz gegriffen, wenn sie sich nur auf demographische, bildungs- und arbeitsmarktpolitische Aspekte konzentriert.
Aus verschiedenen Gründen können Mütter und Väter auf außerfamiliäre Betreuung ihrer Kinder angewiesen sein. Um die Faktoren, die bei Krippen- oder Tagesmutterbetreuung die gesunde Entwicklung des unter dreijährigen Kindes gefährden, beachten und ihre Auswirkungen mildern zu können, ist ein gesellschaftliches und individuelles Bewusstsein für die Bedeutung früher Trennungserfahrungen umso wichtiger.
Wir gehen von folgendem Wissen aus, das auf Forschungsergebnissen und psychoanalytischer Erfahrung beruht: Während der ersten 36 Lebensmonate ist das Kind wegen seiner körperlichen und seelischen Verletzlichkeit ganz besonders auf eine schützende und stabile Umgebung angewiesen. Es bindet sich an die Menschen, die ihm am verlässlichsten zur Verfügung stehen. Bindung ist für das Kind eine Überlebensnotwendigkeit. Sie bildet die Grundlage für sein Selbstwertgefühl und seine Fähigkeit, tragfähige Beziehungen aufzubauen.

Montag, 1. Oktober 2007

Forum Trennung-Kinder-Scheidung

Ich habe ein Forum zum Thema eingerichtet.

Montag, 11. Juni 2007

Europäische Menschenrechte gelten nicht in Deutschland

Als politisch interessierter Mensch, bin ich von der Logik ausgegangen, dass wir die Rechtsprechnung eines übergeordneten Gerichtes in Deutschland automatisch übernehmen. Wenn also die Bundesrepublik Deutschland wegen eines Vergehens gegen die Europäischen Menschenrechte verurteilt wird, dann müssen hiesige Gerichte diese Rechtsprechung übernhemen. Pustekuchen! Die Europäischen Menschenrechte haben keine Bedeutung für Deutsche! Besonders Augenscheinlich wird es bei Urteilen des EMGR zum Familienrecht. Ich begreife das nicht und kann nur mit dem Kopf schütteln: ----------------------------------------------------------------------------------------------- Bindungswirkung der Urteile des EGMR Artikel 46 der Europäischen Menschenrechtskonvention lautet: "Die Hohen Vertragsparteien verpflichten sich, in allen Rechts­sachen, in denen sie Partei sind, das endgültige Urteil des Ge­richtshofs zu befolgen." Sämtliche Unterzeichnerstaaten haben sich dem gemäß der Rechtsprechung des EGMR unterworfen. Der Gerichtshof kann jedoch mangels Exekutivbefugnissen nur Restitutionen in Form von Entschädigungszahlungen gegen den handelnden Staat verhängen. Die Bindungswirkung der Rechtsprechung des EGMR variiert in den einzelnen Konventionsstaaten, da die Stellung der Menschenrechtskonvention von Staat zu Staat unterschiedlich ist. In Deutschland steht sie im Rang unter dem Grundgesetz auf Ebene des einfachen Rechts. Gemäß einer Entscheidung des Bundesverfassungsgericht vom 14. Oktober 2004 sollen die Urteile des EGMR Auslegungshilfen für die nationalen Gerichte sein. Eine schematische Vollstreckung der Urteile sei hingegen nicht statthaft. In Österreich dagegen genießt die Konvention Verfassungsrang (BGBl 59/1964). In der Schweiz stellt die EMRK direkt anwendbares Recht dar. Staatliche Grundrechte sind von jedem Bürger nicht nur aufgrund von verfassungsmäßigen Rechten einklagbar, sondern auch aufgrund von allfälligen Rechten, die jemandem aus der EMRK zustehen. Das niederländische Recht geht sogar darüber hinaus, da es der EMRK dort Vorrang vor dem Verfassungsrecht einräumt. E. M y j e r , Dutch Interpretation of the European Convention: A Double System?, Festschrift Wiarda, 1988, 421 ff. In Norwegen sichert das Gesetz in Bezug auf die Stärkung des Status der Menschenrechte im norwegischem Recht vom 21. Mai (Gesetz Nr. 30) 1999[2], dass die EMRK anderen gesetzlichen Bestimmungen übergeordnet ist. Das Vereinigte Königreich kodifizierte im Human Rights Act von 1998 die Stellung der EMRK. ----------------------------------------------------------------------------------------------- Hier die Entscheidung des Bundesverfassungsgericht: http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20041014_2bvr148104.html Ein kleiner Auszug aus diesem Urteil, das übrigens auch wieder mit dem Familienrecht in Verbindung steht: "...
Die Europäischen Menschenrechte stehen unterhalb unserer Verfassung! Da werden Verträge gemacht, die für die Katz sind. Die Politiker, als "Gesetzgeber" machen diese Verträge. Gerichte, die diese Gesetze zu befolgen haben, machen Gesetze absurd, weil sie Gesetze so lange interpretieren können, bis sie ihnen wieder passen. Und Politiker als "Gesetzgeber" zucken mit den Schultern und sagen, Gerichte sind unabhängig. Das krieg ich nicht gebacken...

Mittwoch, 6. Juni 2007

Scheidungskinder erhalten häufiger Ritalin

Deutsches Ärzteblatt 05.07.2007 Edmonton/Alberta – Nach einer Scheidung steigt die Zahl der Verordnungen von Methylphenidat (Ritalin®) zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) deutlich an. Das zeigt eine prospektive Beobachtungsstudie im Canadian Medical Association Journal (2007: 176: 1711-1714). Mehrere Erklärungen sind denkbar. Frühere Untersuchungen hatten bereits ergeben, dass Kinder von Alleinerziehenden oder in Patchwork-Familien häufiger an ADHS erkranken beziehungsweise häufiger mit Methylphenidat behandelt werden, was nicht das gleiche ist, denn die hohen Verordnungszahlen von Ritalin (und vergleichbaren Medikamenten) führen viele Experten auf einen nicht indikationsgerechten Einsatz des Medikamentes zurück. Mit Ritalin lassen sich auch “Erziehungsprobleme” regulieren, die möglicherweise nicht die Kriterien des ADHS erfüllen. Ein denkbarer Auslöser der Störung ist der mentale Stress, den eine Scheidung bei den Kindern auslöst. ...

Montag, 4. Juni 2007

Video Familie Haase bei SAM Pro7

http://video.google.de/videoplay?docid=5911861930123383584 Denkt in diesem Jugendamt Keiner darüber nach, was sie den Kindern in Wirklichkeit unter dem Deckmantel der "Beschützer" antun?

Sonntag, 3. Juni 2007

Interview mit Dr. Karin Jäckel zu den Vätern in Deutschland

Interview mit Dr. Karin Jäckel Ein guter Überblick über die Entwicklung der Väterszene in Deutschland bis zum heutigen Tage. Besonders hart ist die Wahrheit am Schluss des Interviews. Die Vereinsfürsten sind in erster Linie an der Lösung der eigenen Probleme interessiert und nutzen die Vereine dafür, um Verbündete für den eigenen Fall auf ihre Seite zu bekommen. Ist der eigene Fall auf die eine oder andere Art gelöst, interessiert sie das Ganze Thema nicht mehr. Dass hier gesellschaftlich langfristige Arbeit notwendig ist, sehen diese Väter nicht. Und den Ansatz, den Frau Dr. Jäckel im Interview gemacht hat, unterstütze ich. Wir brauchen eine Elternbewegung. Ich füge hinzu: auf europäischer Ebene.